Arbeitskreise

Zur Vorbereitung der Kommunalwahl haben wir 4 Arbeitskreise gebildet. Diese erarbeiten unser Programm und Forderungen für die Gemeinderatswahl. Sie können gerne mit den Arbeitskreis-Leitern/innen direkt Kontakt per Email aufnehmen, wenn Sie Anregungen, Wünsche und Ideen für die jeweiligen Themen haben oder sich persönlich in die Arbeit einbringen wollen.

 Im Folgenden stellen wir die Arbeitskreise und Themen detailiert vor

 

Menschen vor Autos

Kontakt: Birgit Wagner (Email: biwa1@gmx.net) .

 

Bereits seit Jahren ärgern sich Lichtenauer Bürger über den einen oder anderen Verkehrsmissstand in Lichtenau.

Die Arbeitsgruppe "Menschen vor Autos" des Ortsverbandes der Grünen Lichtenau-Rheinmünster hat über Verbesserungsmöglichkeiten der Verkehrssituation in Lichtenau und den Ortsteilen nachgedacht.

Wir wollen für Fußgänger - insbesondere für Kinder und alte Menschen - aber auch für Radfahrer mehr Sicherheit und Komfort auf Lichtenaus Straßen.

Dies soll auch dazu führen, dass sich der Individualverkehr verringert (Stichwort: Taxi Mama)

Dies sind unsere Vorschläge:

1. Autoverkehr

1.1. Umbau der Benshurststraße im Bereich Raiffeisen/Stadtgarten

  • Schüler und Besucher der Stadthalle benötigen einen sicheren Zugang/Gehweg, kein Parken beim Trafohäuschen
  • Durchfahrt des gepflasterten Teils zwischen Obertorplatz und Raiffeisen nur für Anlieger, Busanfahrt über Hauptstraße

1.2. Umbau der Wörthstraße zwischen Hauptstraße und Einmündung Sommerfeldstraße zum verkehrsberuhigten Bereich,

Durchfahrt nur für Anlieger (hier gibt es keinen durchgängig zu benutzenden Gehweg!)

1.3. Temporeduzierung in Lichtenau durch folgende Maßnahmen:

  • Querungshilfe Höhe Kirschenmann
  • Querungshilfe beim Rathaus verschieben in Richtung Frisör "In Style" (ehem. Schlecker)
  • Verengung der Fahrbahn zwischen Orlemann und Rathaus durch Radwegmarkierungen (Beispiel Linx)
  • Parken im Bereich des Polizeipostens wieder erlauben (hilft auch dem Gewerbe)
  • Vorgeschlagenen Kreisverkehr bei der Feuerwehr zügig umsetzen
  • wenn möglich, Abschnitt Werner-Wild-Straße Richtung "Im Gewerbegebiet" als Vorfahrtstraße ausweisen (das erleichtert Radfahrern das Abbiegen Richtung Edeka und bremst den Verkehr aus Helmlingen kommend aus)

1.4. Temporeduzierung in den Ortsteilen:

  • Querungshilfe in Scherzheim (bereits beschlossen) durch Tempo-30-Regelung zwischen Blume und Schäferstraße unterstützen
  • Durch Fahrbahnteiler an den Ortseinfahrten Scherzheim Verkehr verlangsamen
  • Tempo 70 zwischen Scherzheim und Lichtenau
  • Im Kreuzungsbereich Ortseinfahrt Grauelsbaum Tempo 50, im Bereich Abzweig Neufeld Tempo 70
  • Ortseingang Ulm von Greffern kommend: Fahrbahnteiler (auch als Querungshilfe für Radfahrer, die vom Hofladen kommen)
  • Einmündung Mooser Straße: Minikreisel (Beispiel Sasbach), sorgt für "rechts-vor-links"-Regelung
  • Rote Radwegmarkierung in der Stollhofener Straße

1.5. Im Bereich Pigalle-Kurve bzw. Gasthaus Lamm ist ein Hinweis auf die Fußgängerampel notwendig (Verkehrsschild, besser gelbes Blinklicht bei rot), da viele Autos bei rot nicht anhalten.

1.6. Parken auf Gehwegen sanktionieren

1.7. Behindertenparkplätze gehören unmittelbar vor die Arztpraxis! Stadt könnte der Arztpraxis entsprechend beschilderte Parkflächen zur Verfügung stellen (Stichwort: Landarztsterben)

1.8. Kooperationspartner für eine Gastankstelle finden. Städtische Fahrzeuge umrüsten bzw. bei Ersatz entsprechende anschaffen.

 

2. "Fahrradstadt Lichtenau"

  • Radwegemarkierung auf Straßen, s. o.
  • Radservicestation (Flickzeugautomat, Luftpumpe, e-Bike-Ladestation) idealerweise Areal "ehem. Bahnhof"
  • Gewerbetreibende, besonders auch Arbeitgeber einbeziehen (Fahrradständervorhanden? Überdachung?)

3. Fußgänger

  • Neben den unter 1. genannten Maßnahmen benötigen Lichtenauer Fußgänger eine bessere Ausleuchtung der Fußwege, die oft auch Schulweg sind. (Beispiel: Bahnstraße zwischen Hauptstraße und Lindenplatz bzw. Tiergartenstraße)

Wir sind der Meinung, dass sich alle Vorschläge bei vorhandenem politischen Willen abarbeiten lassen würden, möglicher Weise in Verbindung mit anderen städtischen Vorhaben.

Wir glauben, dass entsprechende Veränderungen den Lichtenauer Bürgern das Leben in ihrer Heimatstadt erleichtern können und ein Mehr an Lebensqualität bieten.

Dies kann dazu führen, dass Kinder von Lichtenauern, die zum Studium oder aus anderen Gründen wegziehen, später gerne wiederkommen.

In Zeiten der Landflucht halten wir diesen Aspekt für zukunftsrelevant.

Zusammenfassung:

Temporeduzierung erreichen wir durch

Fahrbahnteiler / Querungshilfen

Verengungen der Fahrbahnen durch Parkerlaubnis auf der Straße

Geschwindigkeitsbeschränkungen, wo notwendig

Mehr Sicherheit für Fußgänger

durch Freihalten der Fußwege von parkenden Autos

eine besser wahrnehmbare Ampelanlage

und eine Überprüfung der Straßenbeleuchtung und zwar in sicherheitstechnischer sowie ökologischer Hinsicht.

Mehr Sicherheit für Behinderte

durch Behindertenparkplätze nahe bei Arzt / Einkaufsmöglichkeit / Friedhof

und Verbesserung der Breite und Zugänglichkeit

Vorfahrt für Radfahrer

Wir brauchen durchgängige innerörtliche Radwege mit Kennzeichnung und eine „Rad-Service-Station“

Überdachte Fahrradstellplätze bei Arbeitgebern und an öffentlichen Gebäuden

Einbahnstraßen müssen für Radler in beide Richtungen freigegeben werden

 

Lichtenau für alle Generationen

Der AK entwickelt Ideen und Konzepte für ein Lichtenau für Jung und Alt unter der Leitung von Margot Schneider-Söllner (Email: margot@schneider-soellner.de ) .

Gesamtkonzept Generationen-übergreifend

Zur Lebenslust in Lichtenau gehören alle Bürger, alle Gesellschaftsschichten sowie alle Altersstufen. Wir leben in einer Zeit, in der nach Wohnraum in Städten geschrien wird, über kostenlosen öffentlichen Nahverkehr in Ballungsraumen gerungen und über die Entstehung einer Pflegeeinrichtung nach der anderen verhandelt wird.

Wir fragen uns jedoch: Wie können wir Lichtenau generationenübergreifend so attraktiv machen, dass es keine Flucht aus dem ländlichen Raum in die Städte gibt? Wie müsste Lichtenau gestaltet sein, dass alle gerne hier bleiben und bei ausreichend Freiraum zur Verwirklichung der eigenen Wünsche auch auf eine sichere, stabile und verlässliche Gemeinschaft zurückgreifen können, in allen Lebenslagen und Lebensabschnitten?

Ausbildung und Leben im Wohnort

Kinder und Jugendliche können heimatnah eine gute schulische und berufliche Ausbildung wahrnehmen. Dazu zählen ausreichend Kitaplätze, eine Erweiterung und Anpassung der örtlichen Schulen auf die auf dem Land wieder steigenden Kinderzahlen, sowie ein Angebot einer weiterführenden Schule ohne die notwendigen stundenlange Busfahrten und Elterntaxis. Fuß- und Radwege sind sicher gestaltet, sogenannte „shared space“ Verkehrskonzepte lösen die klassische Trennung von rollendem Verkehr und Fußgängern ab, dadurch werden die Geschwindigkeiten reduziert, und die erforderliche Rücksichtnahme erhöht die Verkehrssicherheit. Wo dies nicht möglich ist, sind Querungshilfen für den sicheren Übergang über stärker befahrene Straßen vorhanden.

Die bereits gute Freizeitsituation in Lichtenau, getragen von einer Vielzahl an aktiven Vereinen, wird noch um kulturell hochwertige Angebote erweitert werden, in der Art, wie sie von Musik- und Kunstschulen und …. angeboten werden.

Generationen kommen zusammen – Treffpunkt für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren

Die Generationen im Wohnort werden wieder zusammengebracht. Im Mittelpunkt steht die Schaffung eines gemeinsamen Treffpunkts, der Senioren, Kinder und Jugendliche und Erwachsene im besten Alter in Kontakt bringt. In diesem Umfeld kann eine Leih-Oma gefunden werden, ein Jugendlicher zu einem Taschengeld kommen, wenn er mit nicht mehr ganz so mobilen Senioren spazieren geht, oder einfach nur gemeinsam Kaffee getrunken werden. Eine Talent-Tauschbörse bietet gegenseitig Hilfe und Dienstleistungen an.

Für die Mobilität aller wird durch eine Art Mitfahrzentrale gesorgt, die wahlweise über ein schwarzes Brett, die Mitteilung im Amtsblatt oder über eine App funktioniert. Auch über die Reaktivierung des Bürgerbusses wird nachgedacht.

Zusätzlicher Wohnraum ohne Wohnsilos und ohne Flächenverbrauch

Junge Familien bekommen Wohnraum, der ihrer Situation angemessen bezahlbar ist, ohne dass gleich ein Einfamilienhaus neu gebaut werden muss. In der Stadtplanung spiegelt sich dies wieder; eine professionelle Bestandsaufnahme der momentanen Wohnraumsituation

erfolgt bald und ein Konzept einer umweltverträglichen Entwicklung wird erstellt. Umnutzung und Aufstockung werden gefördert, um den fortschreitenden Verlust unserer ortsnahen Streuobstwiesen zu verhindern.

Zusammenfassung

Gut Leben in Lichtenau: Ein Stadtentwicklungskonzept für alle Generationen - Kinder und Jugendliche, Erwachsene im besten Alter und Senioren verbringen ihre Zeit gerne in Lichtenau. Dazu braucht es eine Bürgerbefragung mit anschließender Ideenwerkstatt und

Begegnungsstätten für Alt und Jung, Gesund und Krank, mit und ohne Behinderung

Zukunftsgestaltung der Stadt: Ausbildung und Leben im Wohnort – Schulen, Verkehrskonzepte, Mobilität und Freizeit & Kultur veranlassen weniger Leute, in die umliegenden Städte zu fahren.

Einbeziehung Kinder und Jugendlicher in die Stadtpolitik und Entscheidungen, Schaffung eines Jugendrates

Wohnort statt Schlafstätte - Zusätzlicher Wohnraum ohne Wohnsilos und ohne Flächenverbrauch – Umnutzung und Aufstockung vor Neubaugebieten sorgt für ein ökologisch verträgliches Stadtwachstum

Die Schulsituation muss an steigende Kinderzahlen angepasst werden.

Mithilfe der Gemeinde soll eine Mitfahrzentrale organisiert und der Bürgerbus (re-)- aktiviert werden.

Anstoß und Hilfen geben zu einer Kulturschmiede

Lebenswertes Lichtenau

Wie können wir Lichtenau zukunftsfähig, lebens-und liebenswert gestalten. Das ist die Frage, die dieser AK unter Leitung von Antje Kientz-Deibel (Email: antje.deibel@web.de ) beantworten will.

Nichts lockt die Fröhlichkeit mehr an als die Lebenslust (Ernst Ferstl) 

Lebenslust bedeutet unter Anderem: Dynamik, Lebensfreude, Daseinsfreude, Leidenschaftlichkeit.

Wir Grünen wollen dazu beitragen, dass alle Lichtenauer sich in ganz Lichtenau mit seinen Ortsteilen wohlfühlen und Lust haben hier zu leben. Das Miteinander pflegen und genießen. Dazu sollen neue Räume geschaffen werden in denen man sich treffen kann. Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, damit man sich frei bewegen kann und sicher zu seinen Zielen kommt. Lichtenau soll lebenswerter werden und weiter zusammenwachsen. Um das zu erreichen haben wir folgende Ideen.

Schaffung eines lebendigen Ortskerns im Bereich Stadtgarten oder Raiffeisen/Acherufer

Der Stadtgarten als Treffpunkt für mehr Aktivitäten für Alt und Jung soll durch Neuanpflanzungen, Pavillons und Sitzgruppen aufgewertet werden. Die umliegenden Straßen müssen bei Straßenfesten, Marktaktivitäten usw. einbezogen sein. Ebenso soll nach einem geeigneten Gemeinschaftszentrum mit möglichem Café gesucht werden. Ziel ist es ein neues Stadtzentrum mit Cafe, Spielplatz, Ruhebereich und Begegnungsstätte zu gestalten.

Die Aufwertung der Naherholungsgebiete

Die Baggersee Renaturierung und ein Zukunftskonzept für den Baggersee Lichtenau „Bali“ aber auch eine Wiederbelebung des vorhandenen, vernachlässigten Auenwaldpfades soll vorangetrieben werden. Dazu gehören auch die Bewerbung, Pflege und der Zugang zu den Naturschutzgebieten.

Verbesserung des Ortsbildes

Frühere Anstrengungen das Ortsbild zu verschönern sind teilweise erlahmt. Außerdem geht noch viel mehr. Die Ortseinfahrten müssen optisch signalisieren, hier komme ich gerne her, hier bin ich willkommen. Aber auch im Ort darf man nicht ständig auf Schandflecken stoßen. Fassadenrenovierung und die Renovierung baufälliger Substanz muss gefordert und gefördert werden. Vorgärten sind die Visitenkarte des Hauses und der ganzen Gemeinde (Blumen statt Steine). Wir brauchen attraktive und ökologische Vorgärten.

Lärmreduzierung

Die Durchgangsstraßen müssen leiser werden. Lärm macht krank. Lebens- und Wohnqualität muss Vorrang haben. Tempolimit und Fluglärmreduzierung dürfen kein Tabu sein.

Jugendbeteiligung auch außerhalb der Vereine

Es muss Platz für die Wünsche und Gedanken der jungen Leute in allen Bereichen geschaffen werden. Wir wollen die jungen Leute auf Sicht in Lichtenau halten. Wie sehen die Jugendlichen eine mögliche Zukunft in Lichtenau. Fragen wir sie!

Bessere Beförderungsmöglichkeiten in ganz Lichtenau

Jung und Alt sollen einfacher und schneller an ihr Ziel kommen. (durch ein Rufbusnetz wie in Sachsen-Anhalt, freiwillige Fahrdienste oder/und einen Shuttlebus wie bei der Schülerbeförderung).

Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes

Erstellung von Radwegeplänen innerhalb des ganzen Stadtgebietes. Was hat die Stadt Lichtenau radläufig an schönen Plätzen auch für Touristen zu bieten?

Ein Parkraumkonzept

Die Autos müssen aus dem Innenstadtbereich heraus. Dazu gehört natürlich die Überwachung des ruhenden Verkehrs. Kurzzeitparken muss Kurzzeitparken sein und Gehwege sind für Fußgänger.

Neue Wohnkonzepte

Beispielsweise das Mehrgenerationenhaus mit einem Umfeld für ein Zusammenleben von Jung und Alt ( Beispiel: „Samtweberviertel in Krefeld“). Auch Einrichtungen für Alte, Behinderte und Kranke müssen nicht von der übrigen Bevölkerung isoliert existieren. Hier kann man auch Räume und Möglichkeiten für ein Miteinander mit der gesamten Bevölkerung schaffen.

Zusammenfassung:
  • Schaffung eines lebendigen Ortskerns
  • Aufwertung der Naherholungsgebiete
  • Verbesserung des Ortsbildes
  • Lärmreduzierung

Lebensgrundlage Wasser, Boden, Luft ...

... Ruhe und Energie

Kontakt:  Andreas Wagner (Email:  awa_296@t-online.de .)

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt. (Afrikanisches Sprichwort) 

Selbst die giftigste Pflanze vergiftet ihre Umwelt nicht so, wie der Mensch. (Erhard Blanck)

Diese zwei Aphorismen zeigen auf, um was es uns geht:

Lasst uns jetzt anfangen, hier vor Ort im Kleinen, uns für eine Zukunft für unsere Kinder und Enkel einzusetzen.

Die Verantwortung für einen Lebensstil, der weniger Ressourcen verbraucht, wird noch immer als eine rein persönliche Entscheidung angesehen.

Das ist sie nicht, denn wir leben auf Kosten der Zukunft. Jede verbrauchte Ressource wird nicht nur fehlen, sondern sie schädigt aktiv unsere Lebensgrundlagen.

Die Politik ist gefragt, den Rahmen für nachhaltige Lebensstile zu setzen: eine intakte Umwelt, die Bewahrung der biologischen Vielfalt, wenig Ressourcenverbrauch und eine hohe Lebensqualität für die Menschen.

Ist-Zustand in Lichtenau:

Wasser:

Noch ist unsere Trinkwasserqualität gut – ob wir bereits PFC im Trinkwasser haben oder PCB, kann man nicht sagen, so lange es nicht daraufhin getestet wird.

Böden:

Durch Intensivanbau von Mais, Hirse, Schilf – was zum größten Teil nicht als Nahrung, sondern als wenig effektives Bio-Gas-Futter angepflanzt wird und teilweise zu zwei Ernten im Jahr führt – sind unsere Böden durch Spritzmittel vergiftet und wüstenmäßig ausgelaugt.

Was fehlt, wird durch künstlichen Dünger oder durch zu große und unzeitgemäße Gülle-Ausbringung ersetzt – was ebenfalls, vor allem in Zeiten, in denen nichts wächst, direkt zum Grundwasser durchsickert.

Luft:

Unsere Luft ist, soweit wir wissen, weitgehend rein – sofern man von Abgasen (Flugzeuge) und Abwärme (Biogasanlage) und unsachgemäße Bedienung von Holz- und Kohleöfen absieht. Und von der Knallerei zum Jahreswechsel: in Deutschland werden zum Jahreswechsel rund 4500 Tonnen Feinstaub freigesetzt. Diese Menge entspricht circa 15,5

Prozent des jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubs, der vor allem die Atemwege schädigen kann.

Wir können uns glücklich schätzen, auf dem Land zu leben.

Ruhe

Ist ein hohes Gut. Derzeit ist sie vor allem durch willkürliche Flugzeug-Einflugschneisen, durch Auto-, Lkw- und Landmaschinen-Verkehr und in Scherzheim durch das Sägewerk gestört.

Energie

Energiegewinnung bzw. -verbrauch verursacht die größten Umweltschäden durch Verbrennung (Autos, Traktoren, Heizung) – wieso nutzen wir nicht mehr die Sonne, die kostenlos auf uns herabscheint? Sind wir nicht eine der ersten Solarstädte?

Klima

Wieso lassen wir zu, dass durch Umweltverschmutzung sich unser Klima nachhaltig verändert?

Wie kann es sein, dass durch EU-Agrar-Subventionen – allein in Lichtenau sind das jährlich ungefähr 500.000 Euro! – eine umweltfeindliche Landwirtschaft unterstützt wird?

Wir Grünen wünschen uns:

eine Politik, die den Bäuerinnen und Bauern genauso hilft wie den Bienen, dem Klimaschutz und den Menschen.

Wir wollen eine nachhaltige Landwirtschaft, die alle Wesen achtet und Lebensmittel statt Industriefutter produziert.

Was können wir konkret in Lichtenau erreichen?

  1. Förderung der ökologischen Landwirtschaft – und nur dieser
  2. Gemeindeeigenes Land nur an Biobauern verpachten
  3. Regelmäßige Untersuchung von Bodenproben
  4. Oberflächengewässer (Acher-Mühlbach) naturnah anpassen
  5. Lärm: Temporeduzierung und -Messung auf der Landstraße im Ort 30 und außerhalb 70; böllerfreie Stadt
  6. Wasser in Baby-Qualität: Aktivkohlefilter einbauen in Wasserversorgung/Kläranlage
  7. 7Bienenfreundliches Lichtenau (Wildblumenmischungen)
  8. Keine Einflugschneise direkt über dem Ort
  9. Naturschutzgebiete nicht als forstwirtschaftliche Fläche nutzen (Lichtenauer Rheinniederung)
  10. Förderung der regenerativen Energie inklusive Energiespeicherung; Netzrückkauf
  11. Förderung der Agrovoltaik – Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit landwirtschaftlicher Produktion kombinieren: Das Projekt wurde vom Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) initiiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Energiegewinnung und Landwirtschaft gefördert. Zahlreiche Pflanzen wie Kartoffeln, Hopfen oder Salat gedeihen unter der Photovoltaikanlagen sogar besser als in der prallen Sonne, andere Sorten wie etwa Gerste, Raps oder Kohl lassen sich von der mäßigen Beschattung kaum beeinflussen
  12. Regelmäßige Hinweise Amtsblatt:
  • Gifte für private Nutzung sind verboten
  • Lärm/Schadstoffe: Keine Böller!
  • Regelmäßige Veröffentlichung der Schadstoffuntersuchung (PFC u.a.)
  • Wie beheizt man Holzöfen (Großteil der Feinstaubbelastung (ca. 30%) kommt aus dem Hausbrand)

Lasst uns lokal handeln, denn:

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen. (Arthur Schopenhauer) 
Zusammenfassung:

Förderung der ökologischen Landwirtschaft durch Verpachtung gemeindeeigenen Landes an Biobauern

Förderung der regenerativen Energie

  • durch Agrovoltaik,
  • Energiespeicherung
  • und Netzrückkauf

Trinkwasserschutz

Regelmäßige Boden- und Wasser-Untersuchung und Sensibilisierung für Umweltschäden

Bienen-, vogel- und menschenfreundliches Lichtenau

  • durch Gestaltung von Bienenweiden,
  • Aufstellen von Insektenhotels
  • und Fördermaßnahmen Brutstätten für Vögel